Kontaktlinsen für Kinder

Kontaktlinsen für Kinder

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Kontaktlinsen für Kinder. Ja, das geht. Und zwar erstaunlich gut. Und die Kleinen haben da auch richtig Freude dran. Das kann das Leben des Kindes verändern, wenn es plötzlich keine Brille mehr trägt. Und zwar zum positiven. Ich habe viele kleine Kinder mit hohen Stärken versorgt. Und denen war die Freude ins Gesicht geschrieben. Und der Mutter. Und der ganzen Familie. Das war ein Erlebnis, das mich jedes Mal wenn ich daran denke aufs Neue motiviert! In diesem Text kläre ich auf, wie Sie sich und Ihr Kind motivieren können Kontaktlinsen zu tragen. Diese Art der Kommunikation, die Sie nun kennen lernen habe ich von Matthias Werner ( Autor von die-selbsthypnose.de ) gelernt und in tausenden Gesprächen trainiert und erfolgreich umgesetzt.

Lesezeit: 4 Minuten(geromayer.de » Kontaktlinsen » Kontaktlinsen für Kinder)

Verantwortung

Als Eltern wollen wir viel Verantwortung für die Gesundheit unserer Kinder übernehmen. Wir bringen unsere Kinder regelmäßig zur TÜV Untersuchung beim Kinderarzt : U1;U2;U3 usw. Sie kennen das ja!

Wir halten Sie an der Straße an der Hand, geben Ihnen nur das zu essen, was wir auch essen würden und bringen sie abends sicher in ihr Bett. Wenn sie husten und fiebern, gehen wir zum Arzt und pflegen die Kleinen.

Viele Eltern leiden dann mit ihren Kindern und spiegeln die Gefühle ihrer Kinder. Manche Eltern, spiegeln dann die Gefühle, von denen sie sicher sind, dass die nun ihr Kind haben sollte. Ein entscheidender Punkt, auf den wir später noch kommen werden.

Lebensumstände

Wir leben in einer Zeit, die es vorher so noch nie gab ( DAS gilt ja eigentlich für jede Zeit, nur so am Rande ). Die ersten virtuellen Welten werden uns über Virtual Reality Headsets zugänglich gemacht. Es gibt Technologien, mit denen vor 10 Jahren noch keiner rechnen konnte.

Wir tragen Smartphones mit uns herum, die leistungsstärker als jeder ein paar Jahre alte Computer sind.
Und wir lesen und leben ganz anders als die letzte Generation.

Unsere Kinder wachsen mit diesen Geräten auf. Kleinkinder bekommen Tablets und Größere kriegen ihr erstes Smartphone.
Als Augenoptiker wissen wir, jetzt ändert sich auch der Leseabstand. Sind es bei einem Buch 40cm, so lesen wir mit einem Tablet auf 30cm.

Das verändert einiges! Gepaart mit der Tatsache, dass wir auch immer weniger Zeit im Freien verbringen entsteht hier so langsam eine Masse von kurzsichtigen Kindern.

Zunehmende Kurzsichtigkeit

Wir haben in anderen Artikeln schon über die Entwicklung der Kurzsichtigkeit gesprochen.

Es ist mittlerweile in einigen Studien bewiesen, dass die Korrektion mit einer normalen Brille die ineffektivste Möglichkeit darstellt, Ihr Kind optisch zu korrigieren.

Als interessierte Eltern werden Sie bei Ihrer Recherche regelrecht mit Infos erschlagen. Da kommen dann solche Wörter wie Kontaktlinsen, Atropin, Multifokale Brillen in den Texten vor und es wird als selbstverständlich betrachtet, das als Laie zu verstehen.

Und dann wird Ihnen von einem Fachmann oder einer Fachfrau auch noch folgendes vorgeschlagen : Kontaktlinsen für Kinder.

Wer soll denn da jetzt noch durchblicken? Und wenn Sie jetzt selbst keine Kontaktlinsen tragen und vielleicht nicht einmal eine Brille, ja wie sollen sie das denn nun mit ihrem Kind hinbekommen?

Immerhin glauben Sie ja, dass Sie das alles für Ihr Kind entscheiden müssten.

Vertrauen

Was für eine verzwickte Situation. Auf der einen Seite wollen wir unserem Kind helfen und Verantwortung für dessen Gesundheit übernehmen, auf der anderen Seite fehlt uns nun das Fachwissen.

Klappt das denn wirklich mit Kontaktlinsen für Kinder? Ist mein Kind schon alt genug dafür? Hält es die Kontaktlinsen sauber? Da kann doch soviel schief gehen!

Ich habe da eine spannende Antwort : Sie wissen es nicht, wenn Sie Ihr Kind nie lassen.

Als Augenoptiker habe ich Eltern weinen sehen, weil ihr Kind nun eine Brille tragen muss! Mütter & Väter, die wegschauen wenn sich ihr Kind nun Kontaktlinsen einsetzt. All das motiviert das Kind ungemein.

Es motiviert das Kind KEINE Kontaktlinsen tragen zu wollen. Denn das macht Mama und Papa ja traurig.

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Motivation

Wenn Sie sich unsicher sind ob Kontaktlinsen wirklich das richtige für Ihr Kind sind, besprechen Sie das doch einfach ohne Ihr Kind mit Experten. Mit Menschen, die den ganzen Tag damit zubringen, sich um Kinderaugen zu kümmern.

Treffen Sie für sich eine Entscheidung, die auf Fakten basiert. Und dann sprechen Sie spielerisch mit Ihrem Kind, ob es sich vorstellen kann Kontaktlinsen zu tragen.

Und da brauchen Sie doch gar nicht über Dinge, die vielleicht in der Zukunft mit ihrem Kind passieren zu sprechen. Die Zukunft ist nämlich genau das. Die Zukunft. Wir kümmern uns jetzt erst einmal um die Gegenwart. Und das kann Ihr Kind super!

Die Augen Ihres Kindes sind vielleicht Ninjas, oder Einhörner. Und die einen brauchen Training, die anderen brauchen Magie. Und dann verknüpfen Sie genau das mit den Kontaktlinsen.
Ich wette Ihr Kind kann sich vor Motivation kaum noch halten!

In der kleinen Welt, in welcher Kinder leben, gibt es nichts, dass so deutlich von ihnen erkannt und gefühlt wird, als Ungerechtigkeit.
Charles Dickens

Und dann ermöglichen die Kontaktlinsen Ihrem Kind ja noch total viele coole Sachen!
Sport ohne Brille. Schwimmen ohne Brille. Sonnenbrillen einfach aufsetzen! Sehen ohne Brille in jeder Lebenslage.

Entwicklung

Und jetzt kommt das Wichtigste. Überlassen Sie dann doch einfach Ihrem Kind die Entscheidung. Das macht es nämlich jeden Tag. Entscheidungen treffen. Und zu diesen Entscheidungen hat sich das Kind motiviert.
Manchmal will es Mama und Papa glücklich machen. Manchmal will es einfach die Welt verstehen lernen. Und manchmal will es einen Freund beeindrucken.

Wenn Sie jetzt noch Ihr Kind motivieren Entscheidungen selbst zu treffen stärken sie damit noch die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Es sind die Entscheidungen, die Ihr Kind in Ihrer Abwesenheit trifft, die wichtig für das Leben Ihres Kindes sind. Und mit dieser Methode bauen Sie dafür ein Bewusstsein bei Ihrem Kind auf.
 
 

Gero Mayer · Der Augenoptikermeister

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